Agentic Software Factory · v0.42.1

Du beschreibst. Die Fabrik baut. Du genehmigst.

Eine lokale Control Plane für AI-gestützte Softwareentwicklung. Keine Magie-aus-der-Steckdose — sondern eine strukturierte Produktionsstraße aus Wizard, überwachten Runs, Git-Disziplin und automatischem Quality Gate. Reproduzierbar, nachvollziehbar, abnehmbar.

Aktuelle Version
v0.42.1
Demo-Status
● LIVE
Wizard-Templates
18 Templates
Quality-Gate
81 % / 85 %
Min. Branch / Line-Coverage

Neu · v0.42.1  Besserer .NET-Support: Die Sandbox baut mit dem SDK, das zum Projekt passt (global.json bzw. TargetFramework), der Agent darf dotnet selbst aufrufen, und der Wizard schlägt .NET 10 vor, mit 9 und 8 wählbar. Neu ist auch eine Testversion mit Ablaufdatum ohne Lizenzdatei. Davor brachte v0.42.0 das Tester-Paket: Lizenz als Datei, Kosten live und vor dem Start geschätzt, C# in der Container-Sandbox und ein Startpaket. Alle News →

Drei Sätze, dann hast du es
01 · ENTWURF

Aus der Idee wird ein Plan.

Der sechs-Schritt-Wizard fragt nur, was er für ein konkretes Projekt wissen muss: Zielplattform, Backend, Frontend(s), stackabhängige Fragen, Quality-Gate-Toggles, Zusammenfassung. 18 Templates — fünf Backends von Spring Boot bis FastAPI, zwölf Frontends von React bis JavaFX, dazu der Import eines bestehenden Repositories. Am Ende: PROJECT.md, AGENTS.md und ein Initial-Prompt, den du vor dem Start sehen kannst.

02 · LAUF

Aus dem Plan wird Code.

Run-Orchestrierung mit Live-Logs, Token- und Kostenerfassung und Container-Sandbox. Build und Scans laufen mit echten Limits (--cpus 2 --memory 4g --read-only), der Agent schreibt nur ins Workspace, jede Änderung ist ein Commit. Browser-Notification, wenn du eine Entscheidung treffen musst.

03 · ABNAHME

Aus dem Code wird ein Release.

Inline-Diff vor jedem Approval. Automatisches Quality Gate aus sieben Reviewer-Rollen — Security, Architecture, Hallucination, Dependency-Scan, Spec-Konformität (nur bei Runs mit Spec) sowie zwei Vendor-Reviewer. Kein "Approve / Reject"-Blindflug, sondern Findings getrennt nach blockierend und beratend, mit Confidence-Score je Reviewer.

Architektur-Whitepaper

Vor der Plattform stand ein 180-Seiten-Deep-Dive.

Referenzarchitektur, Agenten-Orchestrierung, Guardrails und SDLC-Integration — als Architektur-Dokument, nicht als Tool-Vergleich. Wer wissen will, warum die Fabrik so geschnitten ist, fängt hier an.

Whitepaper-Seite → PDF herunterladen
Werks-Detail

Warum eine Fabrik — und nicht ein weiterer Chat?

Coding-Agenten sind schon gut darin, einzelne Probleme zu lösen. Sie sind schlecht darin, sich an Strukturen zu halten, Commits sinnvoll zu schneiden, Reviews einzuholen und ihren eigenen Output zu prüfen. Diese Schritte übernimmt die Software Factory — nicht den Kreativitätspart.

Das Resultat: AI-gestützte Entwicklung, die ein Architekt einem Auftraggeber zeigen kann, ohne danach manuell die Spuren zu beseitigen.

  • 01

    Modell-Routing pro Rolle

    Mit Claude Code bekommt der Architect standardmäßig Opus, der Developer Sonnet, der Reviewer das schlanke, schnelle Haiku — das spart Tokens dort, wo die Qualität nicht leidet, und gibt das starke Modell den strategischen Rollen. Die Zuordnung kommt aus dem Modellkatalog, lässt sich je Team oder per Einstellung überschreiben und wird mit Fabrik-Releases nachgezogen.

  • 02

    Conductor schreibt das Setup

    Vor jedem Run schreibt die Plattform .claude/settings.local.json und .claude/agents/<role>.md ins Workspace. Subagents sind nativ delegierbar, ohne dass du einmal an die CLI ranmusst.

  • 03

    Container-Sandbox pro Run

    Optional: Build und Scans des generierten Projekts laufen in einem ephemeren Docker-Container mit harten Limits und --read-only Root, gemountet ist nur der Workspace. Der Agent selbst läuft mit ephemerem HOME ohne fremde Konfiguration.

  • 04

    Inline-Diff vor Approval

    Bei WAITING_FOR_APPROVAL blendet die Plattform den fertigen git diff ein. Du siehst, was der Agent geändert hat, bevor du den Knopf druckst.

  • 05

    Lokale Kosten-Schätzung

    Die Wizard-Zusammenfassung zeigt eine Token- und EUR-Schätzung — vor dem ersten Run, ohne Vendor-Call. JTokkit rechnet lokal.

Bauherr
Martin Janda
⌖ Autor & Architekt

Martin Janda

Softwarearchitekt mit über drei Jahrzehnten zwischen Mainframe (z/OS, Cobol, REXX) und Cloud (Java/Spring, AWS, Azure, Kubernetes, Microservices). Im Frontend mit Apache Wicket und Angular unterwegs, im Mobilebereich Gründer einer deutschsprachigen Xamarin-Community.

Zertifizierungen (Auswahl): CKAD — Certified Kubernetes Application Developer (CNCF), AWS Certified Cloud Practitioner, Microsoft Certified: Azure Fundamentals (AZ-900), iSAQB CPSA-F (Software-Architektur) und Oracle Certified Professional 12c.

Die Agentic Software Factory ist mein Versuch, KI-Agenten so in den Software-Lifecycle einzubetten, dass sie auch unter Mittelstands- und Compliance-Bedingungen produktiv werden — strukturiert, nachvollziehbar, abnahmefähig statt blind generiert.