Live-Demo unter demo.softwarefabrik.io
Echte Plattform, kein Login, kein API-Key — inklusive Schritt-fĂĽr-Schritt-Rundgang.
Vendor-neutrale Guardrails, Skill-Bibliothek, Routinen & mehr
Nach einer Analyse des Open-Source-Projekts Paperclip AI zieht v0.19 vier Bausteine ein — plus eine modellunabhängige Verhaltens-Policy:
- Engineering Guardrails: eine vendor-neutrale Policy (Correctness & Reviewability vor Tempo) flieĂźt bei jedem Run in den Kontext jedes Coding-Agents (Claude, Codex, Gemini, lokale Modelle) und wird als kanonische AGENTS.md ins Repo projiziert.
- Skill-Bibliothek: mandanten-scoped, versioniert, signiert — Katalog → installieren/forken, statt Filesystem-Scan.
- Routinen: geplante/wiederkehrende Runs per Cron (nächtlicher Dependency-Scan, wöchentlicher Doku-Refresh).
- Segregation of Duties (Freigeber ≠Auslöser) und Kostenattribution pro Provider im Analytics-Bereich.
Sicherheitspatch: Härtung der Repo-Remote-Kopplung
Ein adversarialer Re-Review der v0.18 fand drei Befunde in der neuen Remote-Sync-Schicht — alle geschlossen:
- Remote-URL als Vertrauensgrenze: Projekt-Remote-URLs werden zentral validiert (Host-Allowlist, Schema-Whitelist) — der geteilte GitHub-Token verlässt nie einen fremden Host.
- Git-Transport gehärtet: nur noch benötigte Protokolle, kein Remote-Helper-Missbrauch.
- Branch-Isolation: die Merge-Konflikt-Korrektur bleibt strikt auf dem Run-Branch.
Repo-Realität: PR-/CI-Rückkopplung, Remote-Sync, Multi-Version
Der iterative SDLC-Loop wird an die reale Welt des Git-Repos gekoppelt:
- PR-/CI-Rückkopplung: ein Build-Run schließt jetzt erst, wenn der Pull-Request gemergt und die CI grün ist — rote CI löst automatisch eine Korrektur-Runde aus.
- Remote-Sync & Konflikte: der Stand wird vor jedem Run mit dem Remote abgeglichen; Merge-Konflikte gehen in die Korrektur- Schleife statt abzubrechen.
- Multi-Version: Meilensteine gruppieren Backlog-Items zu Iterationen und geben sie als Release frei (Per-Projekt-Changelog + Git-Tag + GitHub-Release); Backlog-Items können voneinander abhängen.
Sicherheitspatch: Governance-Härtung nach internem Re-Review
Ein adversarialer Multi-Agent-Re-Review der v0.17 fand vier Multi-Tenant-Befunde — alle geschlossen:
- Globaler Policy-Floor: eine Mandanten-Policy kann die Betreiber-Baseline (EU AI Act / BAIT / VS-NfD) jetzt nur noch verschärfen, nicht mehr unterlaufen.
- Betreiber-Flächen abgedichtet: die Mandanten-Verwaltung und die Budget-Obergrenzen sind konsequent dem Plattform-Betreiber vorbehalten.
Patch: Tomcat-Sicherheitsupdate
Der eingebettete Tomcat wurde auf 11.0.23 angehoben (CVE-2026-55276, CVE-2026-53434, CVE-2026-53404 — von Apache als niedrig eingestuft, vorsorglich dennoch sofort gepatcht).
Enterprise-Härtung: volle Mandanten-Isolation, Container-Sandbox für Build & Scans
v0.17 schließt die nach v0.16 offen gebliebenen Härtungs-Arbeitspakete:
- Volle Mandanten-Isolation: getrennte aktive Governance-Policy pro Mandant, Audit-Ereignisse mandanten-attribuiert als Teil der signierten Hash-Kette, tenant-gescopte Datenbank-Queries statt In-Memory-Filter. Betreiber-Flächen (Attestierung, Kosten, Policy, Export) zeigen Mandanten-Nutzern nur die eigene Sicht.
- Container-Sandbox für Build & Scans: der Build des generierten Codes und die trivy-Scans laufen bei aktiver Container-Variante im ephemeren Container (read-only, Ressourcen-Limits, nur der Workspace gemountet) — mit echten Docker-Isolationstests.
- SchlĂĽssel-Rotation: Ed25519-SignierschlĂĽssel sind rotierbar; Alt-Attestate bleiben ĂĽber den Key-Ring verifizierbar.
- Kosten je Nutzer (Seat): jeder Run speichert den auslösenden Nutzer — Verbrauch ist jetzt pro Seat auswertbar, zusätzlich zur Mandanten-Sicht.
Patch: alle Befunde eines adversarialen Multi-Agent-Re-Reviews behoben
Ein interner Re-Review von v0.16 (Security + Architektur mit Opus 4.8, adversarial gegengeprüft) fand fünf Restlücken — alle in diesem Patch geschlossen:
- Pflichtfreigabe der Validierung erzwungen: regulierte Profile (BAIT/MaRisk/DORA, BSI-VS-NfD) stoppen jetzt real vor dem Merge zur Vier-Augen-Freigabe — vorher signiert, aber nicht durchgesetzt.
- Zwei IDOR-SchreiblĂĽcken geschlossen: Prompt-Artefakte und per-Projekt-Budgets waren per fremder Projekt-ID beschreibbar; jetzt Mandanten-Wall + Rollen-Guard.
- Attestierungs-Integrität: die real durchgesetzte Policy-Version wird zur Ausführungszeit attestiert; Pflicht-Attestierung erzwingt echte Signatur (kein stiller No-Op) und einen dauerhaften Key.
- Fail-closed: mehrdeutige Gate-Konfiguration blockt (statt still auf „beratend" herabzustufen).
Sicherheits- & Ehrlichkeits-Härtung vor der Testuser-Übergabe
Konsolidierung aus einem internen 5-Pass-Review (Security, Architektur, Doku, Onboarding): Governance wird real durchgesetzt, Autorisierung abgedichtet, die Grenzen ehrlich benannt.
- Governance erzwungen: die aktive, signierte Policy-as-Code macht Gate-Schärfe, Pflicht-Freigaben und Pflicht-Attestierung real wirksam (strengster Wert gewinnt) — Compliance-Profile wie EU-AI-Act wirken jetzt tatsächlich, statt nur dekorativ zu sein.
- Autorisierung & Isolation: rollenbasierte Absicherung aller schreibenden Endpoints, geschlossene IDOR-Lücken, OIDC-Login über stabilen Subject-Claim, Betreiber-Flächen gegen Cross-Mandanten-Einsicht abschirmbar.
- Audit-Härtung: signierter Ketten-Kopf erkennt das Abschneiden der neuesten Audit-Einträge; der unsignierte Modus wird klar als „nicht manipulationssicher" gekennzeichnet.
- Ehrlichkeit & Onboarding: Cloud-Gateways als experimentell markiert, aktuelle Modell-Defaults (Opus 4.8 / Sonnet 5), Einzelplatz-Default „manuelle Freigabe vor Merge", Mock-Adapter-Hinweis und eine neue „Known Limitations"-Seite.
Vom Trichter zum souveränen Produkt: Multi-Tenancy, Attestierung & Supply-Chain
Der grosse Enterprise-/Souveränitäts-Ausbau (Roadmap P0–P4): Team-Betrieb mit harter Mandanten-Isolation, kryptografische Nachweisbarkeit jeder KI-gestützten Entscheidung und Supply-Chain-Integrität für den generierten Code.
- Betriebsmodus & Modell-Backend: Einzelplatz-Abo vs. Team-API-Pool; OpenAI-kompatibler Adapter (vLLM/Ollama), Gateways (Bedrock/Vertex/Azure) (experimentell), erzwungene Per-Projekt-Modell-Policy.
- Multi-Tenancy & RBAC: harte Mandanten-Isolation, Rollen (Viewer→Admin), SSO-Föderation (OIDC), Per-Mandant-Kostenattribution + Monatsbudgets (Grundlagen; volle Mehrmandanten-Fähigkeit folgt).
- Provenance & Attestierung: signierte, manipulationssichere Audit-Hash-Kette (Ed25519), reproduzierbarer „Warum"-Trace pro Run, versionierte + signierte Policy-as-Code, Compliance-Profile (EU-AI-Act, BAIT/MaRisk/DORA, BSI/VS-NfD), Regulator-Audit-Export.
- Supply-Chain-Integrität: SBOM pro Build (CycloneDX), signierte Artefakte, Dependency-/Lizenz-Scan als blockierender Gate-Output in der Korrekturschleife.
Branch & Pull-Request, Selbstkorrektur, Quality-Gate & Auto-Loop
Der SDLC-Loop wird produktionsreif: jeder Build-Run auf eigenem Branch, optional Push + Pull-Request zu GitHub, automatische Korrektur bei rotem Build und ein Quality-Gate in der Pipeline.
- Branch pro Build-Run (
sdlc/run-…): Erfolg → Merge in den Base, Misserfolg → Arbeit bleibt isoliert, Base bleibt sauber. - Push + Pull-Request (GitHub): mit Remote-URL am Projekt und GitHub-Token öffnet ein erfolgreicher Build-Run automatisch einen PR.
- Automatische Korrektur-Schleife: bei rotem Build wird das Feedback eingespeist und erneut gebaut (begrenzt).
- Quality-Gate in der Pipeline (aus/beratend/blockierend) und Auto-Folgevorschläge, die den Loop selbst schließen.
- Wizard: .NET 10 (LTS) als Default (9/8 weiter wählbar).
Iterativer SDLC: persistenter Workspace, Memory & Roadmap-Pläne
Die Fabrik wird vom Projekt-Starter zum Lifecycle-Manager: Folge-Runs arbeiten auf dem bestehenden Code weiter, lernen mit und planen die nächsten Schritte.
- Persistenter Workspace + Re-Run: ein Folge-Run baut auf dem Code des vorherigen Runs auf (statt leerem Start) — echte Weiterentwicklung über Versionen.
- Echter Repo-Import: ein bestehendes Repository (lokaler Pfad oder Git-URL) wird ĂĽbernommen und dann ĂĽber die Fabrik weiterentwickelt.
- Project-Memory: kuratierte Learnings/Entscheidungen pro Projekt, die vor jedem Run als
MEMORY.mdeinfließen und danach zurückgelernt werden. - Roadmap/Pläne als Backlog: ein Plan-Run schlägt nächste Schritte als
plans/*.mdvor; im Backlog-AuswahlmenĂĽ aktivierst du einen Plan, und ein Build-Run setzt ihn auf dem bestehenden Code um.
Quarkus-Backend & ausfĂĽhrliches Benutzerhandbuch
Der Wizard kennt jetzt Quarkus als Backend, und es gibt ein umfangreiches Benutzerhandbuch (DE + EN) fĂĽr den Einzelplatz.
- Quarkus als Backend-Stack (Java) neben Spring Boot — Quarkus REST + Hibernate ORM Panache, Maven/Gradle, optional Native-Image. Kombinierbar mit den Java-Frontends und den agnostischen SPA-/Client-Frontends.
- Benutzerhandbuch: Einzelplatz-Setup (Claude-Abo / Codex-Abo / API-Keys), Projektdefinition mit Beispielen, Run-Lebenszyklus und eine ehrliche Einordnung, was die Fabrik heute beim weiteren SDLC (Weiterentwicklung über Versionen) leistet — und was noch fehlt.
- Politur: echte Umlaute im deutschen Wizard-UI; saubere Cache-Header (keine veralteten Seiten nach Updates).
Stack-Wizard (Plattform Ă— Backend Ă— Frontend) & Codex-Abo
Zwei groĂźe Bausteine: der Projekt-Assistent kombiniert jetzt Stacks frei, und OpenAI Codex läuft — wie Claude — ĂĽber dein Abo statt ĂĽber einen API-Key.
Projekt-Wizard: Zielplattform Ă— Backend Ă— Frontend(s)
- Drei orthogonale Dimensionen statt einer Template-Wahl: zuerst die Zielplattform(en) Web/Mobile/Desktop (Mehrfachauswahl), dann ein Backend (0..1), dann Frontend-Stacks (0..N). Damit lassen sich Full-Stack- und Multi-Target-Produkte ausdrĂĽcken — ein Backend mit Web-Frontend und Mobile-App.
- Kompatibilitäts-Filter + Coverage-Warnung: server-rendered Frontends sind sprachgebunden (Vaadin/Thymeleaf → Java, Blazor/WPF → .NET), SPA/Mobile/Desktop-Clients sind runtime-agnostisch via REST. Fehlt für eine Plattform ein Frontend, wird gewarnt.
- Mehrteiliger Objective-Prompt: Backend-Basis + Frontend-Basen + Integrations-Snippets (SPA-REST, server-rendered, gemeinsamer API-Contract, Monorepo-Layout). Katalog: 17 Templates, 12 Frontends.
OpenAI Codex ĂĽber ChatGPT-Abo
- Codex-Abo-Modus analog zum Claude-Abo:
SOFTWAREFABRIK_CODEX_AUTH_MODE=subscriptionlässt Codex über den ChatGPT-Plus/Pro-Login (codex login) laufen;OPENAI_API_KEYwird im Abo-Modus aus dem Subprozess gestrippt, optionalCODEX_HOMEgesetzt. In der Einstellungen-UI umschaltbar.
Windows-nativer Einzelplatz-Betrieb & Boot-Härtung
Der Claude-Abo-Modus läuft jetzt nativ unter Windows — ohne WSL-Umweg — plus zwei Boot-Fixes und ein neues Pflicht-Gate gegen Start-Regressionen.
Claude-Abo nativ unter Windows (ohne WSL)
- OS-bewusste Env-Allowlist: unter Windows werden
USERPROFILE,APPDATA,LOCALAPPDATA,SYSTEMROOT,COMSPEC,PATHEXT… durchgereicht und case-insensitiv abgeglichen — sonst fändeclaudesein%USERPROFILE%\.claudenicht. DasANTHROPIC_API_KEY-Stripping im Abo-Modus ist ebenfalls case-insensitiv. Unix/WSL-Verhalten unverändert. - OS-bewusster
claude-Default: liegtclaude.cmdauf dem PATH (npm-Installer), wird es explizit benannt; sonst bleibt das blankeclaude, das Windows selbst zuclaude.exeauflöst. Explizit konfigurierte Befehle bleiben unangetastet. - Auf einer echten Windows-10-Maschine end-to-end verifiziert: nativer Abo-Run über das Max-Abo, gesetzter Dummy-API-Key wurde korrekt gestrippt.
Boot-Härtung & Fixes
- Boot-Crash in allen Nicht-
demo-Profilen behoben (local/container/prod): ein disabledFilterRegistrationBeanmit null-Filter lieĂź den Tomcat-Start seit Spring Boot 4.0.7 abstĂĽrzen. Suppression-Bean an@Profile("demo")gebunden. /teams/{id}-500 behoben:LazyInitializationExceptionaufteam.membersbeim Rendern der Detailseite — die Members werden jetzt per@EntityGraphgeladen.- Boot-Smoke als Pflicht-Gate: neuer CI-Job startet die App via
docker composeimcontainer-Profil gegen echtes Postgres und wartet auf/actuator/health=UP— fängt Boot-Zeit-Regressionen, die MOCK-basierte Tests nicht sehen.
Einzelplatz-Lizenz: 30-Tage-Lease mit Refresh
- Community-Lease von 7 auf 30 Tage angehoben; Lease-Refresh best-effort bei jedem App-Start. Ist der Lizenzserver nicht erreichbar, läuft die Fabrik mit vorhandener Lease + 30 Tage Grace weiter — der Start wird nicht blockiert. Air-Gap-Modus unverändert.
Härtung & Qualität: Coverage, ArchUnit, Aufräumung
0.9.1 ist ein reines Qualitäts-Release auf Basis von 0.9.0 — keine neuen Features, dafĂĽr mehr Sicherheit durch Tests und festgezurrte Architektur.
- Mehr Test-Coverage: gezielter Issuer-Sicherheitstest im
LicenseVerifier(die Issuer-Validierung war zuvor ungetestet) und testbares CSV-Escaping im Analytics-Export. Branch-Coverage 0.815 bei einem Gate von ≥0.80. - Erweiterte ArchUnit-Regeln: hexagonale Ports-and-Adapters-Regeln plus ein Freeze-Ratchet gegen Modul-Zyklen und
web→repository-Quergriffe — Architekturverstöße brechen den CI-Lauf. - Doku- und DRY-Aufräumung: package-info-Dateien, Doku-Korrekturen und entdoppelter Code.
Claude-Abo-Auth & Prometheus-Observability
Zwei Verbesserungen fĂĽr angenehmeren Einzelplatz-Betrieb und bessere Wartbarkeit.
- Claude-Abo statt API-Key: Coding-Runs laufen wahlweise ĂĽber dein Claude-Max/Pro-Abo statt ĂĽber einen separaten
ANTHROPIC_API_KEY— umschaltbar perSOFTWAREFABRIK_CLAUDECODE_AUTH_MODE=subscription. Komplette Anleitung: Einzelplatz mit Claude-Abo. Bring-Your-Own-Subscription fĂĽr mehrere Pro-Nutzer ist vorbereitet. - Prometheus-Metriken (Observability Ebene 1): Scrape-Endpoint
/actuator/prometheusfür JVM-, HTTP- und DB-Pool-Metriken als Basis für Grafana & Alerting. Auf ROLE_ADMIN beschränkt, per HTTP-Basic gescraped, mit gemeinsamemapplication-Label.
Beides ist test-abgedeckt und ändert bestehende API-Key-Setups nicht.
Wizard-Polish: Stepper, Objective-Vorschau, Validierung
Reines UX-Update fĂĽr den Projekt-Assistenten. Vier sichtbare Verbesserungen, die den Wizard von "funktioniert" auf "fĂĽhlt sich rund an" heben.
- Progress-Stepper: Visueller Indikator 1→2→3→4 oben auf jedem Schritt; erledigte Schritte sind Links zurĂĽck.
- Objective-Vorschau in Schritt 4: collapsible Karte mit dem fertig komponierten Initial-Objective-Prompt.
- Server-seitige Pflichtfeld-Validierung: fehlende Felder fĂĽhren zu Redirect mit Fehlerliste, schon eingegebene Werte bleiben erhalten.
- Versions-Cache-Empty-State: "Versionen werden nachgeladen..." + Link zur Admin-Cache-Seite, statt eines stumm leeren Feldes.
Wizard-Kostenschätzung, Inline-Diffs, Browser-Notifications
Zwei vertagte Bausteine geschlossen: der Wizard zeigt schon vor dem ersten Run, was er grob kostet, und die Approval-View zeigt einen echten Diff der Workspace-Änderungen statt blinden "Approve/Reject"-Knöpfen.
Wizard Schritt 4 — Kosten-Schätzung (Phase 4.5)
WizardCostEstimatorverbindetPromptComposer,TokenEstimator(JTokkit) undModelPricingProperties. Lokale EUR-Schätzung, kein LLM-Call.- Default
claude-sonnet-4-6, Output-Annahme 1.5x Input. Unbekannte Modelle zeigen "keine Preistabelle hinterlegt".
Inline-Diffs vor Approval (Phase 7.5b)
GitService.diffSeit()shelltgit diff --no-color <sha>aus dem Workspace, gekappt bei 256 KB.- Bei
WAITING_FOR_APPROVALblendet die Detail-View den Diff seit dem frĂĽhesten Checkpoint des Runs als collapsible Karte ein.
Browser-Notifications (Phase 7.5a)
LogStreamServiceemittiert einstatus-SSE-Event pro Poll-Zyklus bei Statuswechsel.- Notifications feuern bei
COMPLETED,FAILED,TIMEOUT,CANCELLED,NEEDS_CORRECTION,WAITING_FOR_APPROVAL.
Run-Templates, Container-Sandbox, Live-Token-Stream
Drei ausstehende Bausteine aus dem Sicherheits- und Wiederverwendungs-Block.
Run-Templates (Phase 7.5)
- Aus einem abgeschlossenen Run lässt sich ein
RunTemplatespeichern (Adapter, Team, Ziel). Beim nächsten Quick-Start ist es der bevorzugte Vorschlag. - Audit-Events
RUN_TEMPLATE_CREATED/UPDATED/DELETED.
Container-Sandbox pro Run (Phase 8, ADR-0011 B)
ContainerProcessSandboxstartet jeden Agent in einem ephemerem Docker/Podman-Container mit--cpus 2 --memory 4g --pids-limit 512 --read-only --network=none.- Workspace per Bindmount auf
/workspace; alles andere unsichtbar. - Auswahl per Setting
execution.sandbox.variant=container; Fallback auf Local mit Log-Warnung, wenn Docker fehlt.
Live-Token-Stream + lokale Schätzung (Phase 9, ADR-0013)
ClaudeStreamJsonParserliest--output-format=stream-jsonzeilenweise, emittiert pro Event ein typisiertesExecutionEvent.Usage.TokenEstimator(mitcom.knuddels:jtokkit:1.1.0) liefert lokale Schätzungen vor Run-Start.
Conductor: Modell-Routing, Plugin-Sync und Repo-Import
Die Plattform hört auf, ein Wrapper um Claude Code zu sein, und wird zum Conductor des gesamten Setups.
Modell-Routing pro Agent-Rolle (Phase 5)
- Default-Mapping: Architect & Documentation →
claude-opus-4-7; Developer/QA/Merge-Release →claude-sonnet-4-6; Reviewer/Security →claude-haiku-4-5. AgentDefinitionbekommt nullablepreferredModel-Feld (V14). Claude-Code-Adapter hängt es als--model-Flag an. Drift-Erkennung emittiert ein OUTPUT-Event bei Modell-Abweichung.
Plugin- und Skills-Sync (Phase 6)
- Modul
conductorscannt~/.claude/plugins/und~/.claude/skills/mit Path-Traversal-Schutz. - Vor jedem Run schreibt die Plattform
.claude/settings.local.jsonund.claude/agents/<rolle>.mdpro Team-Mitglied ins Workspace.
Repo-Import-Template (Phase 7, teilweise)
- Sechstes Wizard-Template
existing-repo-import: statt ein neues Skeleton anzulegen, weist es Claude Code an, ein vorhandenes Repo zu inspizieren und einenIMPORT_REPORT.mdzu schreiben.
Project-Memory via PROJECT_NOTES.md
Das freeText-Feld der ProjectDefinition wird beim Run-Start automatisch als PROJECT_NOTES.md in den Workspace-Root geschrieben.
Polyglott: der Wizard deckt jetzt fĂĽnf Stacks ab
Drei neue Wizard-Templates für die häufigsten Backend-Stacks der Solo-Entwickler: dotnet-backend (ASP.NET Core), python-fastapi und node-express. Beweis, dass die Phase-4.5-Architektur (Templates als Code-as-Data plus Snippets) wirklich tragfähig für weitere Familien ist.
Settings, Wizard, Versions-Cache
Vier große Feature-Pakete: Settings-UI unter /einstellungen, Projekt-Assistent unter /wizard mit zwei Templates, täglicher Versions-Cache aus Maven Central / npm / GitHub, Quick-Start in der Run-Liste. Plus pgJDBC 42.7.11 (CVE-Fix) und Postgres-Loopback-Pinning.
Token, Kosten, Live-Logs: aus Black-Box wird Cockpit
GroĂźer Frontend-Sprung: Dashboard mit 14-Tage-Token- und Kostenkurven, eigene Analytics-Seite (Tokens, Kosten, Budget, Adapter-Vergleich), Live-Logs per Server-Sent-Events sowie Pause/Resume und Batch-Cancel fĂĽr Runs. Dazu Run-Metrics-Schema (Migration V7), Modell-Preistabelle und Monatsbudget pro Projekt mit Soft-Schwelle und optionalem Hard-Block (V8).
Review-Schicht und Quality-Gate: aus „schreibt Code" wird „prüft Code"
Zweite Säule der Plattform: eine read-only Review-Schicht mit aggregierendem Quality-Gate. aider-review und claude-review laufen read-only; security, architecture-reviewer und hallucination-review arbeiten als statische Heuristiken. Konfigurierbare Policy (strict/lenient), Sonderregeln für SECURITY/HIGH und ARCHITECTURE/CRITICAL, Quality-Gate-UI und ein Demo-Profil für demo.softwarefabrik.io.
Vier Adapter statt einem: Codex, Gemini und Aider sind dazugekommen
Neue Adapter-Registry: pro Run wählbar, welcher Agent arbeitet. Dazu OpenAI Codex (codex exec), Google Gemini (gemini -p) und Aider (konfigurierbares Modell-Backend). Mock bleibt der DEMO-Default — ohne Lizenz, ohne externe Tools. Alle Vendor-Adapter sind ab Community aktiv; neue /changelog-Seite, Adapter-ID in der Run-Tabelle (V3).
Erste produktiv lauffähige Version
Start als lokale Control Plane fĂĽr AI-gestĂĽtzte Softwareentwicklung — mit Claude Code als initialem Entwicklungsagenten, Lease-basiertem Lizenz-Stack (Keycloak + Spring-Boot-License-Service) und barrierearmer Thymeleaf-UI. Projektidee-Wizard mit Markdown-Generator, Run-Lebenszyklus mit Phasen und Audit-Log, Workspace-Anlage mit Git-Init und Build-Gate (mvn verify), Approval-Policies und Air-Gap-fähiges Lease-System mit COMMUNITY/PROFESSIONAL/ENTERPRISE.