Versionshistorie und Produktneuigkeiten – kurz, datiert und mit Verweis auf
die jeweiligen Architekturentscheidungen. Der vollständige technische
Changelog ist nach lokaler Installation der Plattform unter
/changelog erreichbar.
Live-Demo unter demo.softwarefabrik.io
Echte Plattform, kein Login, kein API-Key – inklusive Schritt-für-Schritt-Rundgang.
0.8.1 ist ein reines UX-Update fuer den
Projekt-Assistenten — kein neues Feature, keine neue
Roadmap-Phase, dafür vier sichtbare Verbesserungen, die den
Wizard von "funktioniert" auf "fuehlt sich rund an" heben.
Progress-Stepper: Visueller Indikator
1→2→3→4 oben auf jedem Wizard-Schritt; erledigte
Schritte sind Links zurueck, der aktuelle ist
hervorgehoben. Macht "wo bin ich gerade?" trivial.
Objective-Vorschau in Schritt 4:
collapsible Karte mit dem fertig komponierten
Initial-Objective-Prompt. Der User sieht vor
dem "Projekt anlegen", was der Coding-Agent als
Erst-Input bekommt.
Server-seitige Pflichtfeld-Validierung:
Fehlt etwas, fuehrt der POST nicht mehr stumm weiter,
sondern springt zu Schritt 2 zurueck mit einer
Liste der fehlenden Felder oben auf der Seite.
Schon eingegebene Werte bleiben erhalten.
Versions-Cache-Empty-State: Wenn der
Cache fuer ein VERSION_PICK-Feld noch leer ist, zeigt
das Input "Versionen werden nachgeladen…" und einen
Link zur Admin-Cache-Seite — statt eines stumm leeren
Feldes.
Kosten-Schätzung im Wizard, Inline-Diffs und Browser-Notifications
Mit 0.8.0 schliesst die Plattform zwei
vertagte Bausteine ab: der Projekt-Assistent zeigt schon vor
dem ersten Run, wieviel der Run grob kosten wird, und die
Approval-View blendet einen echten Diff der bisherigen
Workspace-Aenderungen ein — statt blindem "Approve / Reject".
Browser-Notifications informieren auch nach geschlossenem Tab
ueber Run-Abschluss oder Approval-Bedarf.
Wizard Schritt 4 — Kosten-Schätzung (Phase 4.5)
Neuer WizardCostEstimator verbindet den
existierenden PromptComposer, den
TokenEstimator aus Phase 9 (JTokkit) und die
ModelPricingProperties zu einer lokalen
EUR-Schätzung. Kein LLM-Call, keine Latenz im Wizard.
Default-Modell claude-sonnet-4-6, Annahme
Output = 1.5x Input. Bewusst konservativ, damit die
angezeigte Zahl Run-Kosten nicht systematisch übertreibt.
Modelle ohne Preistabelle zeigen den Hinweis
"keine Preistabelle hinterlegt" statt fiktiver Zahlen.
Inline-Diffs vor Approval (Phase 7.5b)
GitService#diffSeit shellt
git diff --no-color <sha> aus dem
Workspace, gekappt bei 256 KB, damit ein versehentlich
riesiger Diff den Heap nicht füllt.
Die Run-Detail-View blendet bei
WAITING_FOR_APPROVAL eine collapsible
Diff-Karte ein — Vergleich gegen den frühesten
GitCheckpoint des Runs.
Approve / Reject ist damit nicht mehr blind; der Diff
macht sichtbar, was der Agent geändert hat.
Browser-Notifications (Phase 7.5a)
LogStreamService emittiert pro Poll-Zyklus
zusätzlich ein status-SSE-Event, sobald sich
der Run-Status ändert — kein zweiter Endpunkt nötig.
Detail-View zeigt einen "Aktivieren"-Button für die
Web-Notifications-API. Permission wird nur auf
User-Klick angefordert (sonst lehnen moderne Browser
stillschweigend ab).
Notifications feuern bei COMPLETED,
FAILED, TIMEOUT,
CANCELLED, NEEDS_CORRECTION und
WAITING_FOR_APPROVAL — den Stati, für die
der Nutzer nach einem geschlossenen Tab zurückkommen
sollte.
Mit 0.7.0 bekommt die Software Factory drei
ausstehende Bausteine aus dem Sicherheits- und
Wiederverwendungs-Block: ein wiederverwendbares
Run-Template, eine optionale Container-Sandbox pro Run
und ein echter Live-Stream der Token-Verbräuche statt End-
Sammlung.
Run-Templates (Phase 7.5)
Aus einem abgeschlossenen Run lässt sich ein
RunTemplate speichern (Adapter, Team, Ziel).
Im nächsten Quick-Start ist es der bevorzugte Vorschlag —
spart Klickwege bei wiederkehrenden Aufträgen.
Templates haben pro Ersteller und optionalem Projekt-Scope
eigene Liste. Beim Anwenden wird ein neuer Run mit den
Template-Werten vorbelegt; sie sind nicht an einen Run
hart gebunden — wird ein Projekt gelöscht, bleibt das
Template als Schablone erhalten.
Audit: jeder Template-Wechsel landet als
RUN_TEMPLATE_CREATED/UPDATED/DELETED im
Audit-Log. Browser-Notifications und Inline-Diffs sind
bewusst in eine spätere Iteration vertagt.
Container-Sandbox pro Run (Phase 8, ADR-0011 B)
Neue ContainerProcessSandbox startet jeden
Agent-Subprozess in einem ephemerem Docker- oder
Podman-Container mit harten Limits:
--cpus 2, --memory 4g,
--pids-limit 512, --read-only
Root + /tmp als tmpfs,
--network=none als Default.
Workspace wird per Bindmount auf /workspace
verfügbar gemacht — alles andere bleibt unsichtbar. Das
ist die Antwort auf die Frage "läuft der Agent auf
meinem Filesystem?".
Auswahl per Setting
execution.sandbox.variant=container; fehlt
Docker im PATH, fällt die Plattform mit Log-Warnung auf
die bisherige LocalProcessSandbox zurück.
Single-Tenant-Hosts merken nichts; Enterprise-Tier kann
ohne Code-Änderung umschalten.
Live-Token-Stream + lokale Schätzung (Phase 9, ADR-0013)
Neuer ClaudeStreamJsonParser liest
--output-format=stream-json zeilenweise und
emittiert pro Event ein typisiertes
ExecutionEvent.Usage mit Input-, Output- und
Cached-Tokens plus Modell-ID und Request-ID. Der Logviewer
sieht damit Token-Verbräuche live statt erst nach
Run-Ende.
TokenEstimator (mit
com.knuddels:jtokkit:1.1.0) liefert lokale
Token-Schätzungen vor Run-Start — Wizard Schritt 4
kann Kosten vorhersagen, ohne Vendor-Call.
Wir übernehmen die Konzepte als Eigenimplementation, ohne
harte Library-Dependency auf
claudecode4j (Single-Maintainer-Risiko zu
hoch) — Details in ADR-0013.
Conductor: Modell-Routing, Plugin-Sync und Repo-Import
Mit 0.6.0 hört die Software Factory auf,
ein Wrapper um Claude Code zu sein, und beginnt, der
Conductor des gesamten Setups zu werden. Drei
Roadmap-Phasen liefern den Sprung: pro Agent-Rolle wird ein
bevorzugtes Modell geroutet, lokal installierte Plugins und
Skills werden vor jedem Run ins Workspace gemapped, und ein
sechstes Wizard-Template übernimmt bestehende Repositories
unter Plattform-Kontrolle.
Modell-Routing pro Agent-Rolle (Phase 5)
Default-Mapping: Architect und
Documentation nutzen claude-opus-4-7,
Developer / QA / Merge-Release laufen auf
claude-sonnet-4-6, Reviewer und
Security-Reviewer ziehen claude-haiku-4-5.
Spart Tokens, ohne Qualität bei strategischen Rollen zu
opfern.
Jede AgentDefinition hat jetzt ein
preferredModel-Feld (Migration V14),
das vom ClaudeCodeExecutionAdapter automatisch
als --model-Flag durchgereicht wird. Tippfehler-
IDs fallen auf den CLI-Default zurück — kein Build-Crash.
Drift-Erkennung: wenn die CLI ein anderes
Modell verwendet hat als angefordert (z. B. weil Subagent-
Delegierung umgeleitet hat), erscheint eine Warnung im
Log.
Plugin- und Skills-Sync (Phase 6)
Neues Modul conductor: scannt
~/.claude/plugins/ und
~/.claude/skills/ beim ersten Aufruf,
cached die Ergebnisse, bietet manuellen Refresh. Inklusive
Path-Traversal-Schutz gegen Symlinks, die nach außen
zeigen.
Vor jedem Run schreibt die Plattform
.claude/settings.local.json ins Workspace
(Plugin-Whitelist + Skills-Pfad). Claude Code respektiert
Workspace-Settings automatisch.
Pro aktivem Team-Mitglied entsteht eine
.claude/agents/<rolle>.md mit
YAML-Frontmatter (name, description,
model, role). Subagents sind damit
CLI-nativ delegierbar.
Repo-Import-Template (Phase 7, teilweise)
Sechstes Wizard-Template
existing-repo-import: statt
ein neues Skeleton anzulegen, weist es Claude Code an,
ein bereits vorhandenes Repo zu inspizieren und einen
IMPORT_REPORT.md zu schreiben (Markdowns
lesen, Build-Config scannen, Verzeichnis-Überblick).
Kein Code wird vor dem Review angetastet.
Felder: Pfad zum Repository, primäre Sprache (9 Optionen),
Build-Tool (9 Optionen), aktueller Stand, nächste
Schritte. Initial-Prompt liegt in DE und EN auf dem
Classpath.
Project-Memory via PROJECT_NOTES.md (Phase 7, teilweise)
Das freeText-Feld der ProjectDefinition
wird beim Run-Start automatisch als
PROJECT_NOTES.md in den Workspace-Root geschrieben.
Der Coding-Agent findet die Datei im Repo und nutzt sie als
zusätzlichen Kontext — eine unter Nutzer-Kontrolle stehende
Memory-Schicht, die zwischen Runs persistiert.
Bewusst nicht in dieser Version
Aus Phase 7 fehlen noch: RunTemplate-Entity
("Letzten erfolgreichen Run als Vorlage speichern"),
Browser-Notifications nach Run-Abschluss, und Inline-Diffs
vor Approval. Diese kommen in einer Folge-Iteration (Phase
7.5), bauen aber auf der jetzt gelieferten Conductor-
Infrastruktur auf.
Neuer Datei-Output unter .trivyignore mit fünf
bewusst akzeptierten Go-stdlib-CVEs im
eclipse-temurin:25-jre-Base-Image
(Container-Helper-Binaries, nicht der Java-Code).
Mit 0.5.0 wird die Software Factory mehrsprachig.
Der Projekt-Assistent
bot bisher zwei Templates an: Spring Boot Backend und
Static Frontend. Drei polyglotte Templates kommen dazu —
damit deckt die Plattform die häufigsten Backend-Stacks der
Solo-Entwickler ab.
Drei neue Templates
ASP.NET Core Backend (.NET) — wählbare
.NET-Version (8 oder 9), Projekt-Variante (WebAPI / MVC /
Worker Service), Datenbank über EF Core (PostgreSQL oder
SQL Server) oder Dapper, Architektur-Stil
Clean Architecture, Layered oder
Vertical Slice, konfigurierbarer Root-Namespace.
Python-Backend (FastAPI / Flask) — Python
3.12 oder 3.13, Web-Framework FastAPI oder
Flask, Datenbank-Treiber SQLAlchemy mit
PostgreSQL oder SQLite, Package-Manager-Wahl zwischen
uv, pip und poetry.
Node.js Backend (Express / Fastify / Hono) —
Node 20 oder 22, drei Framework-Optionen, ORM
Prisma oder Drizzle (oder keine), Sprache
TypeScript oder JavaScript, Package-Manager
pnpm / npm / yarn.
Zehn neue Quality-Gate-Toggles
.NET: Roslyn-Analyzers mit
TreatWarningsAsErrors, SonarAnalyzer.CSharp
als zusätzliches Regelwerk, NuGetAudit für
Vulnerability-Scan im dotnet restore.
Python: Ruff als All-in-one Linter
und Formatter, mypy im Strict-Mode, pytest-cov
mit hartem Coverage-Gate (--cov-fail-under=80),
Bandit als Security-Linter mit optionalem
SARIF-Upload.
Node: ESLint in der Flat-Config-Form
(ESLint 9+), Vitest als Test-Runner mit v8-Coverage,
npm-audit-signatures für Sigstore-Provenance.
Trivy für alle
Der Trivy-Container-Scan-Toggle deckt jetzt alle fünf
Templates ab — egal ob du eine Java-, .NET-, Python- oder
Node-Anwendung baust, das fertige Container-Image kann auf
bekannte CVEs gescannt werden.
Versions-Cache erweitert
Elf neue Cache-Keys: ESLint, Vitest und Node-LTS werden über
npm- und GitHub-Releases-API täglich aktualisiert; .NET-,
Python- und die Tool-Versionen sind statisch im Code-Katalog
gepflegt und werden mit Releases der Plattform angehoben. Die
Admin-Inspect-Seite unter /einstellungen/wizard/versions
zeigt jetzt 16 Einträge statt fünf.
Was bewusst nicht in dieser Version steckt
Go, Rust, PHP und Ruby fehlen — wir warten auf konkrete
Nutzer-Nachfrage, bevor wir weitere Templates pflegen. Die
Architektur ist trivial erweiterbar: neue Templates kommen über
zusätzliche Code-as-Data-Einträge im TemplateRegistry
plus jeweils sechs Markdown-Files (Initial-Prompt DE/EN, drei
bis fünf Toggle-Snippets je DE/EN). Keine Migration, keine
Schema-Änderung. Sag Bescheid, welcher Stack als nächstes
kommen soll.
Roadmap-Doku docs/roadmap/projekt-wizard.md
aktualisiert: Toggle-Katalog von 4 auf 14 Toggles, drei
zusätzliche Template-Steckbriefe.
Demo-Instanz unter demo.softwarefabrik.io
läuft mit v0.5.0 — direkt durchklickbar, kein Login.
v0.4.07. Mai 2026
Settings, Wizard, Quality Gates: aus Cockpit wird geführte Plattform
Die 0.4.0 hebt die Plattform vom „Selber-konfigurieren"
in einen geführten Modus: globale Defaults haben einen eigenen Bereich,
ein vier-Schritt-Assistent legt neue Projekte mit passendem Stack und
aktivierbaren Quality-Gates an, und ein täglicher Hintergrund-Job
haelt die „neuste stabile Version" pro Komponente vor.
Globale Settings-UI
Neuer Bereich/einstellungen (nur ADMIN)
mit Sektionen Workspace, Adapter, Modelle pro Adapter
(claude / codex / gemini / aider) und Token-Budget-Caps
(Tag / Woche).
Override-LogikPROJECT > USER > GLOBAL > YAML
über den neuen SettingService; Konsumenten lesen
nicht mehr direkt aus application.yml, sondern über
den Service. Änderungen wirken ohne Restart (5-min-Cache).
Quick-Start-Knopf in der Run-Liste startet einen
Run aus dem Setup des zuletzt erfolgreichen Runs in unter drei
Klicks.
Audit-Log für jede Setting-Änderung; Flyway V9
(app_setting).
Vier-Schritt-Projekt-Wizard
Neuer Pfad/wizard: Template-Auswahl
→ template-spezifische Fragen → Quality-Gate-Toggles →
Zusammenfassung. Am Ende landet alles im normalen Projekt-Editor
mit vorbelegten Feldern.
Drafts überleben Browser-Reload und App-Restart;
„Entwurf fortsetzen" ist auf der Eintrittsseite verfügbar.
Tageskleaner löscht offene Drafts > 30 Tage.
Zwei initiale Templates:
Modernes Spring Boot Backend (Java-Version, DB,
Architektur-Stil, Package-Base) und
Statisches Frontend (Node.js-Version, Vite / Astro /
plain HTML).
Initial-Prompts in DE und EN auf dem Classpath, Placeholder
werden serverseitig ersetzt.
/projects/new bleibt als „Schnell anlegen"-Pfad
für erfahrene User erhalten.
Quality-Gate-Toggles
ArchUnit-Schichtentests, OWASP
Dependency-Check, Trivy Container-Scan
und Playwright E2E-Tests – aktivierbar im
Wizard, gefiltert nach Template (Playwright erscheint nur bei
Templates mit Web-UI).
Markdown-Snippets in DE und EN unter
wizard/snippets/<lang>/<id>.md; werden
an den Initial-Prompt für den Coding-Agent angehängt.
Versionen der Tools (ArchUnit, OWASP-Plugin, Trivy CLI,
@playwright/test) werden serverseitig aus dem
Versions-Cache eingesetzt – Snippets sind nicht mit
veralteten Werten gepinnt.
Versions-Cache mit Hintergrund-Refresh
Täglicher @Scheduled-Job (03:00
Server-Zeit) holt „neuste stabile Version" pro Komponente
aus Maven Central, GitHub Releases und der npm Registry.
Java-berechnete Staleness (kein
Postgres-spezifisches Computed-Column, damit das H2-Test-Profil
nicht bricht). Stale-Badge im Wizard und auf der Admin-
Inspect-Seite ab 25 h Alter.
Admin-Inspect-Seite unter
/einstellungen/wizard/versions mit Tabelle, letztem
Refresh-Zeitstempel, Fehler-Spalte und manuellem Refresh-Button.
Flyway V12 (wizard_draft) und
V13 (version_cache).
Sicherheit
pgJDBC auf 42.7.11 gepinnt – behebt
CVE-2026-42198 (HIGH, pgjdbc Client-side Denial of Service).
Trivy-Image-Scan ist nach dem Bump wieder ohne
HIGH/CRITICAL-Findings.
docker-compose.yml bindet Postgres
jetzt explizit auf 127.0.0.1:5432 statt
0.0.0.0:5432. Verhindert, dass das DB-Passwort
an jedes Netzwerk mit TCP-Routing zum Host exponiert wird.
Drumherum
17 statische Seiten haben jetzt rel="canonical"
plus hreflang-Alternates – Suchmaschinen können
die DE/EN-Variante eindeutig zuordnen, www-/non-www-Duplikate
verschwinden.
Impressum erweitert um „Über mich"-Sektion mit Verlinkung auf
janda.io
und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
Token, Kosten, Live-Logs: aus Black-Box wird Cockpit
Die 0.3.0 ist ein Sprung beim Frontend: das Dashboard
zeigt jetzt Token- und Kostenkurven der letzten 14 Tage, eine eigene
Analytics-Seite trennt Tokens, Kosten, Budget und Adapter-Vergleich,
Logs strömen live per Server-Sent-Events in den Browser, und Runs
lassen sich pausieren, fortsetzen oder im Batch abbrechen.
Token- und Kosten-Schema
Run-Metrics aggregieren pro Run Input-, Output-
und Cached-Tokens, Dauer in Millisekunden, EUR-Kosten und
Phasenstatus. Migration V7 legt die Tabelle und
Token-Spalten in execution_log an.
Modell-Preistabelle in application.yml
(Input/Output/Cached pro 1 M Tokens) – aus der
offiziellen Preisseite gepflegt für gpt-5.4-mini,
gpt-5-mini, claude-sonnet-4-6,
claude-opus-4-7 und claude-haiku-4-5.
Claude-Code-Adapter ruft die CLI mit
--output-format=json und parst Token-Verbrauch und
Modell-ID aus dem Result-Payload.
Mock-Adapter meldet deterministische Pseudo-
Tokens (abgeleitet aus den Markdown-Längen) – Dashboard und
Analytics zeigen sinnvolle Werte auch ohne echten Vendor-Run.
Dashboard-Upgrade und Dark-Mode
Neue Widgets: Erfolgsquote, Ø Run-Dauer,
14-Tage-Kostensumme, Token-Verbrauch (Input/Output split) als
SVG-Bar-Chart, EUR-Kostenkurve.
Dark-Mode mit Sun/Moon-Toggle im Header,
persistiert in localStorage; bewusste Nutzerwahl
statt automatischem prefers-color-scheme.
CSS-only Tooltips auf den Kennzahl-Kacheln,
Skeleton-Klasse für nachladende Listen (mit
prefers-reduced-motion), Hamburger-Menu unter 720 px.
Analytics-Seite mit Budget-Enforcement
Neuer Menüpunkt /analytics mit vier Tabs:
Token-Verbrauch (Input/Output/Cached gestapelt), Kosten
(Tageskurve plus Aufschlüsselung pro Modell-ID), Budget
(Monatsbudget pro Projekt verwalten) und Adapter-Vergleich
(Runs/Tokens/Kosten/Erfolgsquote pro Adapter).
CSV-Export pro Tab, RFC-4180-konform.
Monatsbudget pro Projekt (Migration V8):
Soft-Schwelle (default 80 %) plus optionaler harter
Block-Modus, der neue Run-Anlagen bei > 100 % Auslastung
mit klarer Fehlermeldung verhindert.
Live-Logs und Run-Kontrolle
SSE-Endpoint/runs/<id>/logs/stream:
Logs erscheinen live ohne Reload, Heartbeat alle 20 s, Auto-
Reconnect nach 5 s bei Verbindungsverlust, Auto-Scroll-Toggle.
Pause / Resume: neuer Status
PAUSED, kontextsensitive Buttons in der Run-Detail-
Ansicht (nur sichtbar bei passendem Status).
Batch-Cancel: Checkboxen auf der Run-Liste plus
„Ausgewählte abbrechen" – bereits terminale Runs werden ohne
Fehler übersprungen.
Bewusst nicht enthalten
Aus der Phase-3-Roadmap fehlen noch: Gantt-Phasen-Timeline,
Phase-Rollback, Kontext-Inject in laufende Runs und der
Pre-Run-Dry-Run-Modus. Sie folgen in einer späteren Iteration –
das aktuelle Release liefert den Cockpit-Sprung, ohne neue
Adapter-Risiken einzuführen.
Begleitend
Neues Runbook docs/runbooks/deploy-demo.md mit
atomischem JAR-Tausch und Rollback-Pfad für
demo.softwarefabrik.io.
Review-Schicht und Quality-Gate: aus „schreibt Code" wird „prüft Code"
Die 0.2.5 bringt die zweite Säule der Plattform: neben den
ausführenden Agenten (Claude Code, Codex, Gemini, Aider) gibt es jetzt
eine eigene read-only Review-Schicht mit aggregierendem
Quality-Gate. Wer schreibt, wird geprüft – sauber getrennt im
Klassenpfad und in der Verantwortung.
Neu in dieser Version
Read-only-Reviewer: aider-review und
claude-review rufen die jeweilige CLI im read-only-Modus
auf; security, architecture-reviewer und
hallucination-review arbeiten als statische Heuristiken
ohne externes Tool.
Quality-Gate mit konfigurierbarer Policy
(strict/lenient): aggregiert Reviewer-Findings zu einer Entscheidung
(PASSED / WARNING / FAILED / SKIPPED / ERROR), inklusive
Confidence-Score-Aggregation.
Sonderregeln unabhängig von der Policy:
SECURITY/HIGH und ARCHITECTURE/CRITICAL sind immer blockierend;
Reviewer-Crashes werden als ERROR materialisiert, nicht verschluckt.
Quality-Gate-UI unter /runs/<id>/quality-gate
mit Reviewer-Auswahl, Policy-Wahl und Ergebnisansicht
(blockierend / nicht-blockierend, Confidence, Reviewer-Schritte).
Dashboard-Charts: Run-Aktivität der letzten 14 Tage
als Inline-SVG-Bar-Chart, Projekt- und Run-Status-Verteilungen
als horizontale Balken – komplett serverseitig, ohne JavaScript.
Demo-Profil für demo.softwarefabrik.io:
Auto-Login als demo-User, Demo-Hinweis im Header,
tägliches DB-Reset per Cron empfohlen.
Bewusst nicht enthalten
Continue (continue.dev) ist nicht integriert – die
Begründung steht in docs/review-and-quality-gate.md. Kurz:
Continue hat keinen stabilen non-interaktiven CLI-Modus, der sich aus
einer Server-App im read-only-Betrieb verlässlich aufrufen ließe.
Begleitend
Neue Doku-Kapitel docs/review-and-quality-gate.md und
Runbook docs/runbooks/demo-instanz.md.
Vorbereitetes Word-Supplement docs/word-supplement-v1.4.md
für die nächste Version des Konzeptpapiers.
Versionssprung auf 0.2.5 – sichtbar im Footer der
Plattform und unter /changelog.
v0.2.025. April 2026
Vier Adapter statt einem: Codex, Gemini und Aider sind dazugekommen
Bislang war die Softwarefabrik fest auf Claude Code als ausführenden
Entwicklungsagenten ausgerichtet. Mit der neuen Adapter-Registry kann jetzt
pro Run gewählt werden, welcher Agent die Arbeit erledigt – und es stehen
gleich drei weitere Vendor-Adapter zur Verfügung.
Was sich geändert hat
Adapter-Registry: alle Adapter leben gleichzeitig im Backend.
Der konkrete Adapter wird im Run-Wizard ausgewählt und auf dem Run persistiert.
OpenAI Codex (codex exec): OpenAIs offene
Terminal-CLI, vergleichbar mit Claude Code.
Google Gemini (gemini -p): Googles offene
Terminal-CLI, mit großzügigem Free-Tier per Google-Login.
Aider: ausgereifter Open-Source-Agent mit
konfigurierbarem Modell-Backend (Anthropic / OpenAI / Gemini /
lokal via Ollama).
Mock bleibt der DEMO-Default – ohne Lizenz, ohne externe
Tools, immer verfügbar.
Lizenzlage
Alle Vendor-Adapter sind ab Community aktiv. Das Mock-Adapter
bleibt im DEMO-Modus die alleinige Option, damit die Plattform direkt nach
dem Download ohne Anmeldung lauffähig ist.
Begleitend
Neue UI-Seite /changelog in der Anwendung mit voller
Versionshistorie.
Aktuelle Version sichtbar im Footer der Plattform mit Link zur Historie.
DB-Migration V3 erweitert die Run-Tabelle um die Adapter-ID.
v0.1.017. April 2026
Erste produktiv lauffähige Version
Die Agentic Software Factory startet als lokale Control Plane für
AI-gestützte Softwareentwicklung – mit Claude Code als initialem
Entwicklungsagenten, Lease-basiertem Lizenz-Stack (Keycloak +
Spring-Boot-License-Service, RS256 JWT) und barrierearmer Thymeleaf-UI.
Projektidee-Wizard mit Markdown-Generator (PROJECT.md,
INSTRUCTIONS.md, AGENTS.md, ...).
Run-Lebenszyklus mit Phasen, Status und Audit-Log.
Workspace-Anlage mit Git-Init und Build-Gate (mvn verify).