Diese Einführung erklärt die Nutzung der Plattform Schritt für Schritt – von der ersten Projektidee bis zum überwachten Entwicklungs-Run. Sie ist bewusst praxisnah gehalten und konzentriert sich auf Bedienung, nicht auf tiefe Architekturentscheidungen.
Die Agentic Software Factory ist eine lokale Webanwendung, mit der du AI-gestützte Entwicklungsprozesse strukturiert anstoßen, überwachen und nachvollziehen kannst. In Version 1 nutzt die Plattform Claude Code als ausführenden Agenten im Backend.
Statt Claude Code direkt in der Shell zu bedienen, arbeitest du mit einer UI-zentrierten Control Plane. Das reduziert Reibung und macht Runs transparenter.
Die Plattform denkt in vier Ebenen: Projekt, Artefakte, Team und Run.
Nach dem lokalen Start, zum Beispiel via docker compose up, erreichst du die Plattform im Browser. Die Anmeldung erfolgt mit einem administrativen Konto, das beim Bootstrap über Konfiguration angelegt wird.
SOFTWAREFABRIK_ADMIN_USER=admin SOFTWAREFABRIK_ADMIN_PASSWORD=ChangeMe-2026!
Nach dem Login landest du auf dem Dashboard. Es ist die Kommandozentrale für Projekte, Runs und Statusübersichten.
Mit Neues Projekt anlegen startest du einen Wizard. Zuerst gibst du Pflichtangaben wie Projekttitel und Produktname an. Danach landest du direkt in der Bearbeitungsansicht.
Im Bearbeitungsbildschirm pflegst du die eigentlichen Projektinhalte wie Zielbild, Technologiepräferenzen, Sicherheitsanforderungen und Freitext.
Diese Inhalte fließen direkt in die generierten Markdown-Artefakte ein.
Mit einem Klick auf Markdown-Artefakte generieren erzeugt die Plattform die Spezifikationsdateien für den Agenten.
PROJECT.mdINSTRUCTIONS.mdAGENTS.mdWORKFLOW.mdDEFINITION_OF_DONE.mdREADME.mdDie Plattform modelliert Rollen wie Architect, Developer, Reviewer, QA, Security Reviewer, Documentation und Merge/Release. In Version 1 arbeitet technisch noch ein ausführender Adapter, aber Rollen und Teams sind bereits fachlich modelliert.
Ein Run verbindet Projekt, Ziel und optional ein Team zu einer konkreten Ausführung. Typische Felder sind Projekt, Team, Run-Titel und Ziel des Runs.
Ein neuer Run startet zunächst in DRAFT. Danach setzt du ihn auf READY und startest ihn bewusst.
Während ein Run läuft, arbeitest du vor allem mit drei Sichten:
Policies legen fest, in welchen Phasen ein Run automatisch fortlaufen darf und wo eine manuelle Freigabe nötig ist. Standardmäßig sind unkritische Phasen automatisiert, während vor Ausführung und Abschluss eine bewusste Nutzerentscheidung vorgesehen ist.